Geöffnet Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10.00 – 18.00 Uhr

Ausstellungen 2019

29.9.2019
TAG DES DENKMALS

SONNTAG, 29. September 15.00 Uhr
 
Auch das Kaiserhaus öffnet am TAG DES DENKMALS seine Pforten und lädt um 15.00 Uhr zu einer Führung mit Stadtrat Hans Hornyik ein. Führung frei!
Dauer: ca. 75 Minuten

Das Kaiserhaus, um 1800 in der heutigen Form errichtet, wurde 1813 von Kaiser Franz I. erworben und diente ihm und seiner Familie bis 1835 als Sommerresidenz. Danach war es Wohnsitz von Mitgliedern der kaiserlichen Familie sowie Hofbeamten. Kaiser Karl verlegte 1917 das Armeekommando der k. u. k. Monarchie hierher, zeitweilig wohnte er auch mit seine Familie im zweiten Stock. Im Haus, das seit 2008 im Besitz der Stadt Baden ist, werden die Räume im 1. Stock nach umfassender Sanierung seit 2013 für Ausstellungen genützt, der 2. Stock befindet sich in Restaurierung und kann ebenso wie die Beletage im Rahmen der Führungen besichtigt werden.
 

Abgelaufen
1.5.2019 – 22.9.2019
Quellen und Bäder in Baden bei Wien


Präsentation anlässlich der Nominierung der Great Spas of Europe zum UNESCO Weltkulturerbe

Freitag bis Sonntag & Feiertage: 10.00 – 18.00 Uhr
Eintritt frei!

Schwerpunkte der Präsentation sind:

– Der Ursprung des Schwefel-Thermalwassers
– Die Badener Bäder
– Great Spas of Europe
– Kurmedizin heute und morgen

VORTRÄGE zu „Quellen und Bäder in Baden bei Wien“
Die Vorträge finden im Innenhof des Kaiserhaus Baden statt.
Beginn: jeweils 19.00 Uhr

Reservierungen: kaiserhaus@baden.gv.at oder 02252/86800-585.
Eintritt: € 7,-
für Urania-Mitglieder: € 5,-
Vortrags-Abonnement: € 30,-
Do., 2.5.: Dr. Susanna Reichert-Freude: Buchpräsentation „An der Quelle sitzen“
Mi., 22.5.: Dr. Rudolf Maurer: „Die Klosterbäder in Baden; Geschichte von Mariazeller- und Heiligenkreuzer Bad“
Mi., 5.6.: Dr. Rudolf Maurer: „Die städtischen Bäder in Baden: Geschichte von Josefs-, Frauen- und Neubad, sowie der Ursprungsquelle mit den von ihr gespeisten Bädern“
Mi., 12.6.: Prof. Dr. Godfrid Wessely: „Thermalwasserstrom von den Kalkalpen nach Schwechat und zurück nach Baden: Zur Hydrologie des Wiener Beckens“
Mi., 19.6.: Dr. Susanna Reichert-Freude: „Der Jungbrunnen – segensreiche Wirkung des Badener Schwefelwassers“
Mi., 26.6.: StR Hans Hornyik: „Badener Kur vor derm „Goldenen Zeitalter“, von der römischen Antike bis zu Joseph II“
Mi., 4.9.: Dr. Rudolf Maurer: „Die privaten Kurbäder in Baden: Sauerbad, Engelsbad und Petersbad“
Mi., 11.9.: Mag. Dominik Zgierski: „Die Badener Kur in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Aspekte von Inklusion und Exklusion“
Mi., 18.9.: StR Hans Hornyik: „Great Spas of Europe: die Kurstadt Baden am Weg zum UNESCO-Weltkulturerbe“
Mi., 25.9.: Dr. Rudolf Maurer, StR Hans Hornyik: „Armenbäder und Sozialbadewesen: Johannes-, Bettler- und Franzensbad; und die wohltätigen Stiftungen des 19. Jahrhunderts“

Zur PRÄSENTATION:
Spätestens seit der römischen Antike fließt das Badener Schwefelwasser in Badebecken, um seine heilenden Kräfte zur Gesundung leidender Menschen zu verwenden. Im 19. Jahrhundert stieg Baden, dank seines heilenden Goldes, zum wichtigsten Kurbad der k.k. Monarchie auf und zählt heute zu den Great Spas of Europe. Diese sind zur Aufnahme auf die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes nominiert. Die Stadt Baden zeigt aus diesem Anlaß im Kaiserhaus erstmals eine Präsentation zu ihren Schwefelquellen und historischen Bädern!

Kaiserhaus Baden

Herzlich willkommen

Derzeit nur Freitag-Sonntag und Feiertage im Rahmen der Präsentation „Quellen und Bäder in Baden bei Wien“ von 10-18 Uhr geöffnet.

„Ich besah das Haus, das wir bewohnen sollen, und muß dir offen herzig gestehen, daß ich es sowohl unbewohnbar für heuer als unfähig einer zweckmäßigen Verbesserung finde.“

Diesen Satz schrieb Kaiserin Maria Ludovica ihrem Gemahl Kaiser Franz I., nachdem man ihr das neue Quartier für die jährlichen Séjours der kaiserlichen Familie in Baden am 10. Juni 1813 gezeigt hatte. Der Protest fruchtete nicht. Aus dem vom französischen Architekten Charles de Moreau für Fürst Nikolaus II. Esterhazy adaptierten Stadtpalais am Hauptplatz wurde das Kaiserhaus. Franz I. verbrachte dort nahezu jeden Sommer bis zu seinem Tode 1835.

1917 wurde das Kaiserhaus durch die Verlegung des Armeeoberkommandos nach Baden ein historisch bedeutender Ort:

Kaiser Karl befehligte vom Kaiserhaus aus seine Armeen. Nach Kriegsende fiel das Kaiserhaus in einen „Dornröschenschlaf“, bis es 2008 die Stadt Baden erwarb. Nach umfassender Sanierung finden seit 2013 im 1. Stock Wechselausstellungen statt.

Einblicke in die Ausstellung 2018:

„Baden Zentrum der Macht 1917-1918
Kaiser Karl I. und das Armeeoberkommando

finden Sie hier

Kaiserhaus Balkon

...zum Schmökern und Weiterlesen

Im Rahmen unserer Publikationsreihe „Badener Zuckerl“  haben wir auch eine kleine Lektüre über das Kaiserhaus verfasst, Sie können sie kostenlos hier downloaden! Die „Badener Zuckerln“ sind keine Zeitschrift, sondern formlos zu Papier gebrachte Ergebnisse der laufenden Arbeit des Stadtarchivs Baden. Erfahren Sie mehr unter rollettmuseum.at/badener-zuckerl

Darfs ein bisserl mehr sein? Wir freuen uns über einen Besuch in unseren Museumsshops, im Beethovenhaus Baden (Rathausgasse 10)  und im Rollettmuseum (Weikersdorfer Platz 1), wo Sie herzlich zum Schmökern eingeladen sind. Im Eingangsbereich finden Sie neben antiquarischen Büchern, Schriften und Postkarten eine große Auswahl an Publikationen zur Geschichte Badens, Chroniken, Sagen, wissenschaftliche Arbeiten, Bildbände, Ausstellungskataloge u.v.m.

Sie finden uns im Herzen der Stadt Baden

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