Ausstellung 2018

Baden Zentrum der Macht 1917-1918

Kaiser Karl I. und das Armeeoberkommando

Austellung geschlossen

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Vom Jänner 1917 bis November 1918 war die Stadt Baden Sitz des Allerhöchsten Hoflagers und des k.u.k. Armeeoberkommandos.

Damit war Baden durch zwei Jahre das Zentrum der Macht Österreich-Ungarns. Kaiser Karl hatte sich nach dem Tod von Kaiser Franz Joseph entschlossen, auf Politik und Kriegführung unmittelbar Einfluss zu nehmen. Baden schien ihm am besten geeignet, seine Ziele zu verfolgen: nahe der Reichshaupt- und Residenzstadt Wien und dennoch in einer gewissen Abgeschiedenheit. Vom Kaiserhaus in Baden aus machte er Politik, hier empfing er Staatsgäste, u.a. Kaiser Wilhelm II., Zar Ferdinand I. von Bulgarien, Könige, Ministerpräsidenten und Minister.

Von Baden aus befehligte das Armeeoberkommando die Armeen der Habsburgermonarchie während der beiden letzten Jahre des Ersten Weltkriegs.

Damit erlangte das Kaiserhaus am Hauptplatz in Baden im Ersten Weltkrieg welthistorische Bedeutung. Die Zeit des Armeekommandos in Baden war sowohl für Baden als für ganz Europa von entscheidender Bedeutung. Kaiser Karl I. gab vom ersten Stock des Kaiserhauses seine Befehle, und auch seine Familie wohnte zeitweise im Kaiserhaus.

Die Ausstellung „Baden – Zentrum der Macht 1917 – 1918“ beleuchtet die letzten beiden Jahre des ersten Weltkrieges rund um Kaiser Karl und das Armeeoberkommando in der Stadt Baden.

  • Was bisher geschah
  • Kaiser Karl I.
  • Das k.u.k. Armeeoberkommando
  • Der Krieg
  • Baden. Eine Stadt zwischen Krieg und Frieden

In fünf Kapiteln mit rund 200 Exponaten aus öffentlichen und privaten Sammlungen wird das Geschehen vor 100 Jahren deutlich gemacht. Thematisiert werden die letzten Regierungsjahre Kaiser Franz Josephs, die vergeblichen Friedensbemühungen Kaiser Karls, die letzten großen Schlachten des Ersten Weltkrieges, Triumph und Niederlage bis zum Waffenstillstand im November 1918.

Historische Dokumente, persönliche Erinnerungsstücke, Objekte, Bildmaterial sowie Film- und Tonaufzeichnungen erwecken diese Zeit zum Leben und geben Einblick in den Alltag während des Krieges und die Ereignisse an der Front.

Es geht um die „große Politik“, die Rolle des Kaisers, die oberste militärische Führung, das Leben der Soldaten im Feld, die Verelendung und die besondere Rolle Badens als Zentrum der Macht.

 Ausstellungskurator: Dr. Manfried Rauchensteiner

Zur Ausstellung ist eine Publikation im Amalthea Verlag erschienen.

https://amalthea.at/produkt/baden-zentrum-der-macht-1917-1918/